Fußverkehr: Nach dem Check folgt die Umsetzung!

Die Fußverkehrs-Checks NRW gehen in die nächste Runde! Seit 2019 wurden über 40 Kommunen auf ihre Fußverkehrsfreundlichkeit gecheckt. Viele Maßnahmen in verschiedensten Kommunen wurden bereits umgesetzt. Ab Januar können sich interessierte Kommunen für 2025 bewerben!

Fußverkehr: Nach dem Check folgt die Umsetzung!

Wir gehen mit den Fußverkehrs-Checks des Zukunftsnetz Mobilität NRW weiter durch Nordrhein-Westfalen: in diesem Jahr waren wir in Hennef, Horn-Bad Meinberg, Leverkusen, Löhne, Netphen und Oberhausen unterwegs und auch die nächsten zwei Jahre sind wir mit dabei, denn das Planungsbüro VIA hat in der europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für weitere Checks bekommen! Somit werden weitere Kommunen von uns auf ihre Fußverkehrsfreundlichkeit gecheckt, seit 2019 sind es nun bereits über 40. 

Wir freuen uns auf die kommenden zwei Jahre! Für alle interessierten Kommunen hier der Hinweis: ab Januar startet die Bewerbungsphase für die Fußverkehrs-Checks NRW 2025 beim Zukunftsnetz Mobilität NRW! 

Aber was passiert nach den Checks? In diesem Jahr hat das Zukunftsnetz Mobilität NRW die ersten vier Jahre Fußverkehrs-Checks evaluiert. Besonders erfreulich: in 4 von 5 Kommunen war der Check unmittelbarer Auslöser für konkrete Projekte zur Fußverkehrsförderung. Schwerpunkte waren dabei die Handlungsfelder Barrierefreiheit, Querungssicherheit und Schulwegsicherheit. Und in der Hälfte aller Kommunen konnte die Beteiligungskultur und die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt werden.

2022 wurde Lohmar gecheckt und die Stadt hat seitdem schon viel umgesetzt: Ein Kreisverkehr wurde vollständig mit Zebrastreifen und eine Ampel mit taktilen Leitsystemen ausgestattet, an mehreren Knotenpunkten wurden differenzierte Borde nachgerüstet, für die Schulwegsicherung am Schulzentrum wurde ein Konzept erarbeitet. Wow, weiter so!

Letztes Jahr war im Stadtteil Gronau in Bergisch Gladbach ein Verbindungsweg zur S-Bahn Duckterath durch eine graue Mauer wenig einladend gestaltet. In der Europäischen Mobilitätswoche wurde ein Teil der monotonen Mauer mit einem „Mobilitätsgraffiti“ in Szene gesetzt. Oliver Krischer (Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW) sowie Dr. Norbert Reinkober (go.Rheinland), Stephan Santelmann (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Ragnar Migenda (Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach) weihten das Mobilitätsgraffiti höchstpersönlich ein. Das zeigt, nicht alle Maßnahmen müssen aufwändig und kostspielig sein, es gibt auch „Quick-Wins“ für den Fußverkehr, was in Zeiten angespannter Haushaltslagen stetig an Bedeutung gewinnt.

Bei Interesse melden Sie sich gerne bei Andrea Fromberg, Kirsten Niklas oder Agnes Etzbach.

Wenn Sie mehr Infos zu unserem Aufgabenspektrum Fußverkehrs- und Nahmobilitäts-Checks erhalten möchten, klicken Sie hier!

Foto: Planungsbüro VIA eG